106 Jahre Juweliere und Goldschmiedetradition
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Gold - einfach faszinierend!

Gold ist alt...

...denn schon im 5. Jahrtausend vor Chr. kannten die Sumerer das Metall Gold. Damals hatte es zwar noch keinen Geldwert, denn es war ein göttliches Metall, doch die Goldschmiede im alten Ur waren hervorragende Goldschmiede, die aus diesem Metall dünne Blätter und Ringe arbeiten konnten. Auch die Ägypter konnten um 2000 v.Chr. Gold von Silber trennen.  

Gold ist schon immer begehrt...  

...denn aufgrund seines natürlichen Glanzes und seiner Beständigkeit an der Luft wurde Gold rasch zu einem wichtigen Tauschobjekt. Erste Goldmünzen kamen um 2900 v. Chr. in Indien in Umlauf. Schon 900 Jahre später tauschte man im östlichen Mittelmeerraum bis zu den Kleinasischen Reichen Waren gegen Gold- und Silberplättchen. 

Gold ist faszinierend...  

...denn es heute das wichtigste Schmuckmetall. Zwei Drittel der (westlichen) Goldproduktion werden heute zu Schmuck verarbeitet. Hauptvorkommen liegen in Südafrika, der ehemaligen UdSSR, Kanada und in den USA. Auch in Australien und China wird Gold - wie überwiegend - in bergmännischer Weise abgebaut dies erfordert einen hohen Zeit, - Arbeits- und Geldaufwand.
Für eine Unze Gold (31,1 gr.) müssen etwa drei Tonnen Gestein gebrochen werden
Das gewonnene Gold wird geschmolzen und mit elektrolytischen Verfahren auf einen Feingehalt von 999/000 gebracht, woraus Barren gegossen werden, die dann zur Weiterverarbeitung bereitgehalten werden. 

Gold ist allgegenwärtig...

...denn selbst im Weltraum ist Gold unverzichtbar. Da es selbst Infrarotstrahlen reflektierend einen großen Teil der Licht- und Wärmestrahlung absorbiert, eignet es sich hervorragend zur Wärmedämmung. Deshalb werden die Visiere von Astronauten zum Schutz gegen UV-Strahlen mit Gold bedampft.
In der Medizin hat Gold seit langem seinen festen Platz. Durch seine hohe Beständigkeit gegen Säuren und seine guten Verarbeitungsmöglichkeiten findet Gold sich in so "manchem Munde" wieder.

Gold sollte möglichst rein sein...

...denn Gold wird, wie alle übrigen Edelmetalle, nicht rein verwendet, um so die Verarbeitungseigenschaften und Farbe zu beeinflussen. Übliche Goldlegierungen sind für Schmuckzwecke:
Die Goldlegierungen:
Europa Feingehalt USA
999   100 % 24 Karat
920 (Frankreich) 92 %
917 (Großbritannien) 91,66 %
840 (Frankreich) 84,6 %
750  75,5 % 18 Karat
585   58,5 % 14 Karat
500 (Italien) 50,0 %
416 (Frankreich) 41,6 %
377 (Großbritannien) 37,5%
333   33,3 % 8 Karat

  • 750/000 = 18 Karat (ca. 15 g/qcm)
  • 585/000 = 14 Karat (ca. 13 g/qcm)
  • 333/000 =   8 Karat (ca. 11 g/qcm)
Die Zahlen geben an, dass von 1000 Metallanteilen 750 Teile Feingold sind. Bei 333/000 Gold sind z.B. nur 333 Teile Gold (1/3), der Rest sind Zusatzmetalle. Man sollte daher unserer Meinung nach nur von einer Metall-Legierung mit leichten Goldanteil sprechen. Leider wird in Deutschland, als einem der ehemals reichsten Industrieländer der Welt, noch immer am meisten 8 Karat Schmuck gekauft. Doch...

...was Sie noch wichtiges über Gold wissen sollten!

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