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Wissenschaftliches über ... 

...Platin, Symbol Pt, ein relativ seltenes, metallisches Element mit der Ordnungszahl 78, das in der achten Nebengruppe des Periodensystems steht und zusammen mit den Übergangsmetallen Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium und Iridium die Gruppe der Platinmetalle bildet. 
...Platin kannte man in Mittelamerika bereits vor dem 15. Jahrhundert. In der europäischen Literatur wurde dieses Edelmetall erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts beschrieben. Die Isolierung der einzelnen Platinmetalle und damit auch die des Platins gelang erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
...reines Platin kannte man in Mittelamerika bereits vor dem 15. Jahrhundert. In der europäischen Literatur wurde dieses Edelmetall erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts beschrieben. Die Isolierung der einzelnen Platinmetalle und damit auch die des Platins gelang erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
...Platin löst sich dagegen unter Bildung von Chloroplatinsäure (H2PtCl6) in Königswasser (ein Gemisch aus 3 Teilen konzentrierter Salzsäure und 1 Teil konzentrierter Salpetersäure. Es löst unter Entstehung von Nitrosylchlorid (NOCl) und Chlor fast alle Metalle).
Außerdem wird das Edelmetall von Halogenen angegriffen und reagiert bei hoher Temperatur mit Natriumhydroxid, Natriumnitrat und Natriumcyanid. Reines Platin schmilzt bei rund 1 772 °C und siedet bei etwa 3 827 °C. Seine relative Dichte liegt bei 21,45 und seine Atommasse bei 195,09 u.
...Platin steht in der Rangfolge der Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste ungefähr an 72. Stelle. Ein wichtiges Platinmineral ist Sperrylit, das im Wesentlichen aus Platinarsenid (PtAs2) besteht. Außerdem findet man Platin in gediegener Form oder als Legierung mit anderen Metallen (z.B. Iridiumplatin) in der Natur. In gediegener Form fand man sogar Platinbrocken (Nuggets) mit Massen von bis zu rund neun Kilogramm

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